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Als das Tanzen verboten wurde

MUSIC & CULTURE
Als das Tanzen verboten wurde

New York – von der Partymetropole zur langweiligsten Stadt der Welt? Julian Neville beschreibt auf einestages den Untergang des New Yorker Nachtlebens durch die Wiedereinführung eines umstrittenen Gesetzes aus dem Jahre 1926. In den 90ern lebte er für 2 Jahre im großen Apfel und hatte die beste Zeit seines Lebens. Als er vor kurzem nach NY zurückkehrte, um eine Doku für sein Diplom zu drehen, war nichts mehr wie es einmal war… Den Artikel und eine Lösung, wie man das Gesetz umgehen kann, gibt’s nach dem Jump.

Julian Neville für einestages

In meinen beiden Jahren in den USA gingen Daniel und ich zu vielen Raves. Meist kamen etwa ein- bis zweitausend Leute, oft dieselben, viele Gesichter kannte ich irgendwann vom Sehen. Ein Highlight war ein Rave in einem Obstgarten zwischen den Apfelbäumen. In der Mitte gab’s einen See. Ein anderes Mal feierten wir in einem verlassenen Casino am Strand von New Jersey, dann wieder in einer alten Fabrikhalle oder in einem Naturkundemuseum, zwischen uns die Ausstellungsstücke…

…Nach zwei Jahren in den USA zog meine Familie zurück nach Deutschland – und ich mit ihr. Ich machte mein Abitur, studierte Fotografie und Film und schloss das Studium audiovisueller Medien an der Kölner Kunsthochschule an. 2005 unterhielt ich mich mit einer Kommilitonin, die in New York gewesen war. Sie hatte schlechte Nachrichten: Eine richtige Partyszene gebe es nicht mehr, schon gar keine Raves und Superclubs, Tanzclubs spielten Chartmusik. Ich wollte ihr das nicht glauben – und machte mich auf den Weg nach New York, in der Hoffnung, ihr das Gegenteil zu beweisen. Aus meiner Reise sollte schließlich der Film “Lowlight” für meine Abschlussarbeit entstehen.

Zweimal flog ich nach New York, 2005 und 2006. Wochenlang irrte ich bei meinem ersten Besuch durch das Nachtleben, immer auf der Suche nach jenem magischen Moment, den ich als Jugendlicher bei den Raves gefunden hatte…

–> Zum Artikel

–> Das Gleiche schildert dieser Artikel auf theboweryboys.blogspot.com

Zum Glück sind die Leute in NY nicht auf den Kopf gefallen – wer braucht schon einen miesen DJ in überfüllten Clubs, wenn man einen iPod mit eigener Musik hat…

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