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Travel & Style: Istanbul

BEHIND THE SCENES

Istanbul ist größte Stadt der Türkei. Mit einer Gesamtfläche von über 5300 Quadratkilometern bietet sie mehr als 13 Millionen Einwohnern Platz. Die Metropole ist damit die elftgrößte Stadt der Welt. In Europa ist sie sogar zweitgrößte Stadt und folgt damit direkt auf das Stadtgebiet Moskaus.

Blick über Istanbul

Eine Stadt auf zwei Kontinenten

25 seiner 39 Stadtteile liegen im europäischen Bereich, während nur 14 in den asiatischen Teil fallen. Für 5 Tage haben wir uns in den Großstadtdschungel gewagt und sind zu tiefst beeindruckt wieder zurückgekehrt.

Der Mix, aus Kultur, Geschichte, Kunst, Tradition, Religion, Erdbeben und Moderne prägt das gesamte Stadtbild. Wohin das Auge blickt, sind Zeichen der Zeit zu finden. Die Kontraste der Stadt sind im Gesamtbild beeindruckend und überwältigend. Eher nichts für Stadttouristen im Anfängerstadium. Um Istanbul zu verstehen, braucht es Neugier, Vorbereitung, Offenheit und Ausdauer.

Unser „Best Of Istanbul“

Das Bezirksdreieck von Beyoglu,  Karaköy  und Cihangir ist jung, modern und hip. Von der großen Istiklal Shopping-Meile, die bis spät in die Nacht pulsierend belebt ist, gehen kleinere Straßenzüge und steile Gassen ab, die definitiv einen Streifzug wert sind. Nicht nur, dass in stylishen Cafés die Barista Kultur ihren Platz gefunden hat, kleine Shops, Bars, Interior Läden und türkische Handwerkskunst machen dieses Stadtgebiet für neugierige Besucher und junge Einheimische attraktiv. Mit ein wenig Gemütlichkeit im Gepäck kann man hier gut und gerne 2-3 Tage flanieren.

Tipps: Türkisches Frühstück bei Evi  oder Galata Kitchen im schönen Cihangir!

            Simit (Sesamkringel), Maronen und frisch gepresste Säfte probieren, gibt’s an jeder Ecke

Lampen

sesamkringel

Galata Kitchen Blog BildGalata Kitchen

Istanbul – Straßen der Kontraste

Kontraste 2

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Kontraste 4

streetart

Istanbul Streetstyle

Die Metropole köchelt auch in Sachen Mode ein multi-kulti Süppchen. Neben dem „All-black“ Color-Code in Kombination aus Skinny Jeans, Longshirt und Bikerjacke, sieht man bei auf den Straßen Istanbuls.  In diesen Breitengraden haben die Menschen mehr Mut zu Farben, Formen und Mustern, meist mit dem richtigen Twist der stilvollen Lässigkeit.

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Auf frontlineshop.com haben wir ein paar sommerliche Looks in helleren Farbtönen, passende Accessoires und praktische Reisetaschen für eine gute Zeit in Istanbul rausgelegt.

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Erdbeben zeichnen die Stadt

Die anatolische Platte schiebt sich auf der Höhe Istanbuls westlich an der Eurasischen Platte vorbei. Diese Plattenbewegung hat in der Vergangenheit zu über 60 schweren Erdbeben geführt. 1999 das letzte Große. In vielen Straßenzügen ist die Verwüstung noch sichtbar. Doch der Aufbau hat begonnen.

straßenbild 1

Die beiden Küstenzipfel von dem europäischen Istanbul sind getrennt durch das Goldene Horn und verbunden durch die Atatürk Brücke und die Galata Brücke. Zig Angler verharren hier täglich der Dinge und teilen sich mit den vielen Möwen den Fisch. Überquert man die Brücke, bietet sich ein spannendes, neues Bild von Istanbul. Man landet in Fatih.

Fatih

Hier klaschen Tourismus und Tradition unweigerlich aufeinander, denn im Stadtteil Fatih (gut 400.000 Einwohner) liegen nicht nur viele der historischen Sehenswürdigkeiten, hier ist die Tradition bei Mensch und Manier wesentlich verwurzelter als im gegenüberliegenden Galata/Beyoglu.

Hat man die Galata Brücke überquert, folgt man entweder dem Sog der Basare, landet auf dem ruhigen Topkapi-Gelände oder schafft es schnurstracks zu einer der Moscheen.

Istanbul – die Stadt der Moscheen

Bereits in der Anfangszeit der osmanischen Herrschaft baute man die byzantinischen Kirchen, wie die berühmte Hagia Sophia, zu Moscheen um. Mittlerweile gibt es auf dem Stadtgebiet über 3000 Stück. Prächtig und einen touristischen Besuch wert ist die Hagia Sophia, die derzeit allerdings massiv umgebaut wird, weshalb ihre Schönheit nur eingeschränkt zu bestaunen ist.

Hagia sophiaHagia Sophia

Die Blaue Moschee und vor allem die Sülemaniye Moschee sind derzeit bessere Anlaufpunkte um Geschichte und Religion zu erkunden. Gigantisch groß und auch noch immer als Gebetshaus genutzt, ragt gegenüber der Hagia Sophia die Blaue Moschee empor. Für Touristen ist diese während der Hauptgebetszeiten nicht zugänglich, doch nach dem Gebet hat Mann in langer Hose und T-Shirt und Frau mit Beinkleid, Schulter- und Kopfbedeckung zutritt. Zur Not wird angemessene Kleidung ausgegeben. :-)

Blaue Moschee 3

Blaue Moschee

Manch einer behauptet, die Sülemanyie Moschee sei die Schönste der großen Moscheen. Leute, es stimmt. Nicht nur, weil sich hier wesentlich weniger Touristen aufhalten, die Gartenanlage rund um die Moschee lädt zum Verweilen ein und bietet abseits des pulsierenden Istanbuls einen Ort mit Ruhe und einer fantastischen Aussicht.

Sülemanyie Moschee 1

Sülemanyie 2Sülemanyie Moschee

Basare

Neben den Moscheen, dem Topkapi-Palast und einem wunderschönen Universitätsarsenal mit angrenzendem Trödelmarkt, bietet Fatih eine große Auswahl an Basaren. Gefühlt ist es ein großer Basar, der durch winzige Gassen in Verbindung steht. Als neugieriger Touri zieht es einen natürlich auf den Ägyptischen Bazar (auch Gewürzbasar genannt). Die wunderschöne Basarhalle bietet ein tolles Motiv fürs Fotoalbum, doch nach einigen Metern merkt man: Immer die gleichen Gewürze, Souvenirs, Tee-Sets und Süßigkeiten.

Bazar indoor

In einer der Nebenstraßen, hat uns ein Insider verraten, abseits der touristischen Pfade da kauft Istanbul ein. Vom Abfalleimer bis Zitronenpresse – hier findet man ALLES für den Haushalt.

Bazar

Tipp: Handeln ist noch heute Pflicht. Dass das Feilschen zu einer Stadt wie Istanbul dazugehört, nicht nur auf Basaren ist Handeln auf dem Stadtgebiet noch immer Pflicht, sondern sogar in Geschäften. Auch Touristen sollten sich daher am Feilschen versuchen.

Istanbul ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes

Wegen seiner hohen kulturellen Bedeutung für mehrere Tausend Jahre zählt Istanbul zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Jahr 2010 wird die Metropole zur Kulturhauptstadt Europas ernannt – obwohl sie eigentlich über europäischen und asiatischen Kontinent verteilt liegt.

PalastPalast eines Sultans

MädchenturmMädchenturm vor Üsküdar

KanonengießereiKanonengießerei, Cihangir

Topkapi Palast ParkDer Topkapi-Palast in Sultanahmet ist mit seiner Parkanlage doppelt so groß wie der Vatikan.

Tipp: Um in der Stadt mobil zu sein, empfiehlt es sich, eine „Istanbulkart“ für die Öffis zu kaufen. Die Karte bekommt man an den Flughäfen und großen Bahnstationen, kostet einmalig 6 TL und kann dann immer wieder aufgeladen werden.

Der Bosporus als Grenze zweier Kontinente

Die Bosporus-Brücke verbindet die beiden Kontinente. Es handelt sich um eine Hängebrücke mit sechs Fahrspuren und einem Fußgängerweg, die sich 64 Meter über dem Wasserspiegel über 1500 Meter in die Länge zieht. Mittlerweile ist die Brücke wegen zahlreicher Selbsttötungen für Fußgänger aber gesperrt.

Bosporus Brücke 1

1 Tag Ruhe von 14 Mio Menschen – Prinzeninseln

Istanbul liegt im westlichen Teil der Türkei und wird von Mittelmeer und Schwarzem Meer eingeschlossen. Im Südosten der Stadt liegen die zu ihr gehörigen Prinzeninseln im Marmarameer. Die Entfernung zwischen ihnen und dem Bosporus beträgt zirka 10 Kilometer und mit der öffentlichen Fährverbindung in 80 Minuten gut zu erreichen.

Wer sich eine grüne Pause gönnen möchte, sollte einen Tag auf der Insel Heybeliada verbringen und die Insel mit ihren kleine Buchten, geheimen Cafés und mondänen Yachten erkunden.

Heybiliada Blick

Heybiliada Bucht und Baum

Für einen Spaziergang rund um die gesamte Insel sollte man 3-4 Stunden einplanen.
Es lohnt sich.
Wer die Stadt schon in den Beinen spürt, kann die Insel auch bequem per Kutsche im Vorbeifahren genießen.

Heybiliada Yacht

Nach 5 Tagen Aufenthalt, Geschichts-, Religions-, Politikunterricht, Gaumenschmäusen und gut 60 km Fußmarsch, konnten wir uns ein gutes Bild von Istanbul machen. Die Stadt ist definitiv einen weiteren Besuch wert, um noch tiefer in die spannenden Geschichten und Hintergründe der Stadt, Menschen und Kulturen einzutauchen.

„Once a year, go some place, you’ve never been before“
(Dalai Lama)

Kategorien: Travel

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